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CANTOR 2 - Demoversion

Mit dem Formular weiter unten können Sie Ihren persönlichen Aktivierungscode und die Vollversion (WindowsXP und Mac OS X) für eine Probefahrt mit CANTOR 2 anfordern. Die Demolizenz erlaubt die volle Funktionalität für eine Nutzungsdauer von 20 Stunden bzw. einen Zeitraum von 30 Tagen.

WICHTIG: Die Demoversion von CANTOR 2 benötigt einen eLicenser Kopierschutzstecker. Der mit einigen Produkten von Steinberg, Arturia und Korg mitgelieferte Dongle kann ebenfalls verwendet werden. Sollten Sie noch keinen Dongle besitzen, können Sie hier einen erwerben...

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*Der Aktivierungscode und der Link zur Demoinstallation wird an die angegebene Adresse versandt.

Syncrosoft

Demoprojekte

Vielleicht haben Sie es schon geahnt - CANTOR ist keine “Presetschleuder”. Als kleine Hilfestellung für Ihren Einstieg in die Welt der Vokalsynthese haben wir einige Demoprojekte als Starthilfe vorbereitet. Diese Projekte sind bereits vorinstalliert und können mit dem “Load project” Kommando aus dem Dateimenü aufgerufen werden - einfach auf das Diskettensymbol neben der Transportleiste klicken.

Hier eine Kurzbeschreibung der einzelnen Demoprojekte:

- HosannaChoir

Ein kurzer Ausschnitt aus dem berühmten Muscal “Jesus Christ Superstar” von Andrew Lloyd Webber. Drei luftige Frauenstimmen und zwei Männerstimmen ohne viel Nachbearbeitung ergeben einen sehr klaren, beinahe “unwirklichen” Chorklang. Mit diesem Projekt wurde auch die Audiodemo gleichen Namens erstellt.

- StopDave

- I can feel it

- HALShutdown

Inspiriert durch Stanley Kubrick´s Klassiker “2001: A Space Odyssey” lässt dieses Projekt HAL in Form einer wirklich roboterhaften Stimme wiederauferstehen. Sehr deutlich kann hier der Unterschied zwischen gesprochenen und gesungenen Passagen aufgezeigt werde: Werfen Sie einen Blick auf die Pitch Hüllkurven ( durch Klick auf die “P” Button in der Werkzeugleiste ) und Sie werden sehen welche ausgeprägten Pitchhüllkurven die gesprochenen Worte “tonlos” machen.

- Bicycle

Ein weiterer Song aus unseren Audiodemos. Daisy Bell - 1892 von Harry Dacre geschrieben - erlangte durch HAL große Bekanntheit. Eine einfache Frauenstimme für einen einfache Melodie...

- Rosenfole

“Rosenfole”, ein mittelalterlicher Song aus Norwegen, demonstriert CANTOR´s sprachübergreifende Möglichkeiten, inspiriert von der Interpretation durch Agnes Buen Garnas / Jan Garbarek. Durch direkte Eingabe der Phoneme ( Laute ) können Sie die Beschränkung auf deutsch/englisch umgehen. Nur auf die automatische Übersetzung muß dabei verzichtet werden. Ein weiteres Merkmal dieser Demo ist die ausgiebige Verwendung von Pitch-, Vibrato- und Volumehüllkurven zur Erzielung einer natürlichen Klangcharakteristik.

- HipHopDrums

Einfaches Drumpattern mit “Boom, Tschak” Stimmen...
...CANTOR kann nicht nur singen.

- Roboter

Mit CANTOR können Sie in Bereiche neuartiger vokaler Stimmcharaktere vordringen, die nur noch wenig mit “menschlicher” Stimme zu tun haben, aber trotzdem sogar noch verständlich bleiben !

- Model

Eine deutsche Männerstimme singt einen kurzen Ausschnitt aus einem bekannten Hit der Gruppe “Kraftwerk”.

- Frankenstein

Ein echter Geheimtipp aus den siebziger Jahren “Frankenstein” von Frank Zander, mit einer sehr rohen, zupackenden deutschen Männerstimme von CANTOR.

- TheresAVoice

Ein weiterer Ausschnitt aus einem unserer Audiodemos: Will i dream. Schönes Duett eine Frauen und Männerstimme über sich selbst singend...

- Gregorian

Auch lateinische Gesänge sind mit CANTOR möglich. Es steht zwar keine automatische Übersetzung in Lautschrift zur Verfügung, aber die direkte Eingabe der Phoneme ist hier besonders einfach, da die meisten lateinischen Worte so ausgesprochen werden wie sie geschrieben werden.

- Haleluja

Möglicherweise das bekannteste Chorstück aller Zeiten. Da konnten wir nicht widerstehen...

Erste Schritte

Bereit für die ersten eigenen Schritte ? Dann wird Ihnen folgendes Tutorial helfen die ersten Noten und Texte selbst zu vertonen. Auch die wichtigsten Werkzeuge zur Verbesserung der Verständlichkeit und der Expressivität einer Gesangslinie werden dabei kurz vorgestellt. VIel mehr Details darüber finden Sie natürlich auch in CANTOR´s Handbuch.

Damit starten wir eine Serie von “Minitutorials” die wir in regelmäßigen Abständen veröffentlichen wollen.   

- Melodie und Songtext eingeben

CTR2QuickTour1

Die Noten können in der gleichen Weise eingegeben werden wie in typischen Sequenzerprogrammen ( Cubase/Logic ). Vokalparts erfordern natürlich auch die Eingabe eines Songtextes. Dieser wird von CANTOR mit Hilfe der eingebauten Aussprachewörterbücher für Deutsch und Englisch in Phoneme übersetzt. Phoneme können dabei auch direkt eingegeben werden. Dadurch sind auch andere Sprachen möglich.

1. Wählen Sie den Stift aus der Werkzeugleiste aus.

2. In den Matrixeditor klicken und durch Ziehen mit der Maus eine Note zeichnen

Die neue Note ist nun als grauer Balken sichtbar und als Text die Silbe “a” bereits eingetragen. Unterhalb der Note erscheint die Übersetzung in Lautschrift.

3. Klicken Sie in den Text und geben Sie “My” ein.

CTR2QuickTour2

Die eingegebenen Worte werden automatisch in Lautschrift übersetzt. Das Wort “My” ergibt die Phoneme “M AY1”. Die Ziffer nach “AY” gibt dabei die Betonung an und beeinflußt die relative Dauer des Phonemes.

CTR2QuickTour3

- Anpassung der Aussprache

Die Dauer und Intensität der einzelnen Laute beeinflusst sehr stark die Aussprache und damit die Verständlichkeit eines Wortes. CANTOR ermittelt automatisch eine sinnvolle Vorlage anhand der Notenlänge zu erstellen. Manchmal ist es dennoch notwendig oder auch erwünscht selbst Einfluß auf diese “Mikrosequenz” zu nehmen. Das Wort “Song” ist ein gutes Beispiel dafür: In diesem Fall ist offensichtlich der letzte Laut “NG” zu kurz geraten. Um dies zu erreichen muss die Note zunächst selektiert werden ( Klick auf die Note mit dem Zeigertool ). Dann erscheint unterhalb der Matrix der Phonemesequenzer:

CTR2QuickTour4

Klicken Sie nun in den Grenzbereich zwischen den Lauten “AO1” und “NG” und ziehen die Grenze nach links. Jetzt ist “NG” viel länger im Verhältnis zu “AO1” und die Aussprache ist wesentlich natürlicher !

Im Phonemesequenzer kann auch die relative Lautstärke von Konsonanten individuell angepasst werden: Sollte z.B. das “S” zu laut sein, einfach mit gehaltener Strg-Taste ( Mac: Alt Taste ) auf die rote Levellinie klicken und nach unten ziehen.

- Ausdruck und Vibrato hinzufügen

Natürliche Gesangsstimmen zeichnen sich durch hohe Variabilität in Lautstärke, Tonhöhe und vielen anderen Parametern aus. Diese, für den natürlichen Gesang wesentlichen Modulationen, lassen sich in CANTOR durch flexible Hüllkurven frei gestalten. Viele Gesangsstile bis hin zu gesprochenen Äußerungen können damit in CANTOR realisiert werden

Wählen Sie den Parameter “Volume” im Automationseditor aus - wie unten dargestellt. Mit dem Stift aus der Werkzeugleiste kann für jede Note eine individuelle Lautstärkehüllkurve gezeichnet werden.

CTR2QuickTour5

Der Matrixeditor kann mit den Buttons “N”, “P” und “V” in drei verschiedene Sichtweisen umgeschaltet werden:

N - Anzeige der Noten zusammen mit dem Text und der Lautschrift.
P - Anzeige der Noten zusammen mit der frei editierbaren Pitchhüllkurve
V - Anzeige der Noten zusammen mit der frei editierbaren Vibratostärke

Schalten Sie nun um auf den “Pitch view” - mit dem Stift Werkzeug können Sie die Pitchhüllkurve frei einzeichnen:

CTR2FirstSteps6

Vibrato ist sicherlich eine der wichtigsten Modulationen für Vokalphrasen. Wechseln Sie in den “Vibrato view” und schon können Sie mit dem Stift Werkezug die Vibratostärke frei einzeichnen:

CTR2FirstSteps7

Alle beschriebenen Modulationen können unabhängig voneinander für jede Note editiert werden. Häufig ist es jedoch sinnvoll, die Modulationen einer Note auf eine Gruppe anderer Noten zu übertragen. Dafür gibt es in CANTOR die “Copy automation” und “Paste to selected”. Selektieren Sie zunächst die Note mit den zu kopierenden Modulationen. Rufen Sie dann “copy automation” aus dem Kontextmenü des Matrixeditors auf - dieses Menü wird durch Klick mit der rechten Maustaste geöffnet. Selektieren Sie dann die Note bzw. die Noten in die diese Modulationen kopiert werden sollen und wählen dann “paste to selected” aus dem Kontextmenü aus.

Damit endet unser erstes Tutorial. Hoffentlich konnten wir Ihnen dadurch den Einstieg etwas erleichtern. Viele weitere Details finden Sie natürlich auch im Benutzerhandbuch von CANTOR.

Und natürlich werden noch weitere Tutorials folgen !